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Montag, 6. Dezember 2010

Weihnachtsstress

So ist es vor Weihnachten. Man hat viel zu viel zu tun. Arbeit besteht aus dem Üblichen plus Bergen von Überstunden, und dann eben das nahende Weihnachten! Geschenke besorgen und so. Ich komme zu nichts Doppelblindversuch-mäßigem mehr; es sammeln sich nur Ideen und Notizen an, die ich auf dem Weg zu und von der Arbeit im Notizbuch festhalte. Also, falls irgendjemand hier regelmäßig reinschaut: Nicht die Hoffnung aufgeben, dieser Blog bleibt aktiv, er ist nur im Urlaub. (Ist es eigentlich DER oder DAS Blog...? zu müde, es nachzuschlagen...)
Jedenfalls wünsche ich allen eine frohe Weihnachtszeit. Auch wenn ich, wie man sich denken kann, Atheist bin. Verschenken macht mir trotzdem Spaß, und jeder Anlass ist willkommen! Und jetzt bereite ich für die beste aller Mitbewohnerinnen noch schnell etwas zum Nikolaustag vor und gehe zu Bett.

Samstag, 28. August 2010

Verpasst!!!

Samstag...und ich musste ausnahmsweise mal kurz zu meinem Arbeitsplatz, nur um eine Kuriersendung eines Kunden entgegenzunehmen. Was, nebenbei bemerkt, auch noch zu Stress führte, weil die U-Bahn aufgrund eines Feuerwehreinsatzes nicht fuhr. Nun, ich habe es noch rechtzeitig geschafft, aber verpasst habe ich trotzdem etwas.
Auf dem Nachhauseweg erhielt ich schon eine sms von der besten aller Mitbewohnerinnen, die mir eine große Überraschung ankündigte. Und zu hause empfing sie mich mit den Worten: "Jahrelang hast Du darauf gewartet, heute ist es passiert und Du warst nicht da!"
Ein kurzes Überlegen meinerseits, und dann dämmerte es mir: "Die Zeugen Jehovas kamen!"
Die beste aller Mitbewohnerinnen bestätigte das. Nun, sie war sich nicht ganz sicher, ob es nun die Zeugen Jehovas waren oder Vertreter einer ähnlichen Organisation. Aber das werde ich mit etwas Glück bald erfahren. Denn, selber kein Interesse bekundend, erklärte sie den beiden Damen an unserer Wohnungstür, dass ich sicherlich gerne mit ihnen ein Gespräch führen würde. Und dass sie doch bitte nächsten Samstag noch mal vorbeikommen sollen. Was die beiden nun vorhaben. Klug mitgedacht. Sie weiß eben, was mich freut, eine ordentliche Diskussion.
Wenn das so eintritt, dann werde ich nächste Woche wohl einiges zu berichten haben.
Hatte ich schon erwähnt, dass ich die beste aller Mitbewohnerinnen habe...?

Samstag, 1. Mai 2010

Aber bitte das dann nicht "Das Wort zum Sonntag" nennen...!

Wie machen das andere Leute?
Ich halte mich nicht für einen Faulpelz oder für besonders einfallslos, oder etwa für unfähig, mich auszudrücken, aber ich finde nicht genug Zeit und Muse, hier Tag für Tag etwas sinnvolles zu schreiben. Liegt vielleicht daran, dass jeder interessante Gedanke gleich einen Rattenschwanz weiterer nach sich zieht, und alles zu unübersichtlich wird. Meine Lösung, zumindest vorerst: Jeden Sonntag einen ausführlichen Eintrag hier, und dazwischen nur aus aktuellem Anlass.
Ich denke, dass ich so meine Qualitätsvorstellungen erfüllen kann, auch wenn die Quantität nicht so hoch ist. Aber das ist ja egal: Das Internet ist groß, es gibt genug anderes.
Vorgenommen habe ich mir eine Serie über meine "Lieblings"-Denkfehler...

Montag, 19. April 2010

Krank

Bin *schnief!* zu erkältet, um mich hier noch sinnvoll auszulasssen. Eine Menge neue Dinge sind in Arbeit, aber ich habe abends nicht mehr die nötige Konzentrationsfähigkeit für dieses Blog. Gönne mir ein paar Tage Ruhe, aber hier noch schnell ein gezeichneter Kommentar, mit dem ich mal ein anderes Blog begann, in dem es um Zeichnung geht. Passt hier aber auch rein.

Mittwoch, 14. April 2010

Warum „Doppelblindversuch“?

Warum heißt dieses Blog „Doppelblindversuch“? Jedenfalls steht der Name symbolisch für die Idee dahinter. Eine Erklärung des Begriffs Doppelblindversuch sollte gleichzeitig auch ausreichend begründen, warum ich diesen Titel gewählt habe. Wissenschaftliche Experimente versuchen so gut wie möglich einzelne Faktoren, die einen Einfluss auf das Ergebnis haben könnten, zu isolieren. Nur so lässt sich feststellen, welcher von ihnen der tatsächliche Auslöser eines messbaren Effektes ist.
Ein nicht zu vernachlässigender dieser Faktoren besteht in allen am Experiment beteiligten Personen. Auch ohne dass bewusste Manipulation im Spiel sein muss; jeder Mensch hat Vorurteile, die einer Wahrheitsfindung nur im Wege stehen können. Und wie lässt sich dieser Einfluss ausschalten? Durch „Verblindung“, d. h. eine Erwartung aufgrund eines Vorurteils wird unterbunden, indem verborgen bleibt, was man im Einzelnen untersucht.
Besonders wichtig ist das natürlich auf Gebieten, in denen jede Beurteilung Ermessensfrage ist, objektive Messung im Grunde unmöglich, wie in der Medizin: Wie sollte man messen, wie sehr es einem Patienten besser oder schlechter geht?
Dort ist der Doppelblindversuch Standart: Zwei Patientengruppen bekommen verschiedene Medikamente (oder eine ein Medikament, die andere einen Placebo), und weder Patienten, noch Experimentatoren wissen, in welcher Gruppe sich ein einzelner Patient befindet. Das wird erst offenbart und den Untersuchungsergebnissen zugeordnet, nachdem alle Daten erhoben wurden. Dadurch wird der Doppelblindversuch zu einem der größten Feinde der Esoteriker, Parawissenschaftler und Geschäftemachern, die mit wilden Behauptungen um sich werfen: Er verhindert effizient, etwas anscheinend zu messen, das in Wahrheit gar nicht vorhanden ist.
Und wenn jemandem die normalerweise von genannten Personengruppen gemachten Aussagen schon wie die Ausgeburten einer kranken Phantasie erscheinen (wie mir), so gibt es noch eine Steigerung:
Die an einzelnen Haaren herbeigezogenen Ausreden, die Täuschungsmanöver und Ausflüchte, die kommen, wenn man diese Menschen mit den Ergebnissen von Doppelblindversuchen konfrontiert, die ihre Worte Lügen strafen. Es läuft immer auf das gleiche hinaus, der von ihnen behauptete Effekt sei mir dieser Methode nicht zu messen. Stimmt auch...weil er nicht da ist. Aber sie sagen nach wie vor, er existiert. Ohne Begründung, warum er diesem Messverfahren entgeht. Und ohne Erklärung, woher SIE denn wissen, dass da etwas ist. Denn alles, was sie als Beleg anführen können, sind weit fehleranfälligere Verfahren, oft bis hin zum „Ich spüre das!“. Mutet das nicht kindisch an, wenn man mit etwas konfrontiert wird, das weiter und weiter zu verschwinden scheint, je näher man es mustert, dann nur noch überzeugter zu sein, es wäre da?
Die Liste der Techniken und Lehren, die sich bei Anwendung vorurteilausschließender Methoden nie bestätigen ließen, ist fast endlos: Feng Shui, Wünschelrutenlaufen, Homöopathie, Schüssler-Salze, Kinesiologie, Astrologie, Pendeln, Wahrsagerei...und immer gibt es nur Ausreden als Folge. Ich betone: Niemals eine schlüssige Erklärung, die nicht noch absurder ist, als die ursprüngliche Behauptung an sich.
Einmal haben Homöopathen selber einen Doppelblindversuch durchgeführt. Und selbst die brachten es nicht fertig, ein für die Homöopathie positives Ergebnis zu erzielen. Die Vergleichsplacebos führten zu den gleichen Resultaten wie die homöopathischen Präparate. Normale Menschen schließen daraus, dass die Homöopathie nichts zu bieten hat, außer eine Placebowirkung. Homöopathen schlossen daraus, dass sie eine neue Eigenschaft ihrer Mittelchen entdeckt haben. Dass sie auch bei den Leuten angeschlagen haben, die sie gar nicht eingenommen hatten, weil sie sich in einer Vergleichsgruppe zu den homöopathisch behandelten befanden!
So ähnliche Gedankengänge hatte ich auch schon...als ich drei Jahre alt war. Spätestens mit fünf sollte man so etwas allerdings ablegen.
Deswegen also „Doppelblindversuch“; nicht, weil ich meine bescheidenen Leistungen mit denen dieses Verfahrens vergleichen will. Sondern als Ehrerbietung an ein geniales Konzept. Simpel, schlicht, leicht nachvollziehbar und doch so Wirkungsvoll.

Mittwoch, 7. April 2010

Einführende Worte

Weiter unten sind zwei Artikel, die ich bereits vor einiger Zeit schrieb, aber ich bringe sie hier erneut, einfach um diesen Blog in Gang zu bringen. Den starte ich, weil ich die Notwendigkeit sehe, der Esoterik und Pseudowissenschaft entgegenzutreten. Ich werde mit Sicherheit da nicht viel bewirken können...aber vielleicht irgendwo ein kleines Bißchen. Wenn ein oder zwei Leute, die noch am schwanken sind zwischen dem Rationalen und dem Irrationalem hier einen Stoß in die richtige Richtung bekommen, dann ist mein Ziel schon erfüllt.
Und als nächstes poste ich das, was mich überhaupt erst auf die Idee brachte, diese Aufgabe in Angriff zu nehmen. Oft werde ich hier wahrscheinlich nicht etwas Neues bringen können. Die Recherche für diesen nächsten Post kostete mich die ganzen Osterfeiertage, und so viel Zeit, wie ich möchte, kann ich hier gar nicht investieren und gleichzeitig meinen Lebensunterhalt verdienen. Hoffentlich kann ich mangelnde Quantität mit Qualität ausgleichen, ich will mich bemühen. Also, schaut ruhig öfter mal rein, auch wenn eine Weile nichts neues kam...ich bin noch da!